
Tracklist:
01 Find a New Way
02 Water Fountain
03 Time of Dark
04 Real Thing
05 Look Around
06 Hey Life
07 Sink-O
08 Why Do We Dine on the Tots?
09 Stop That Man
10 Wait for a Minute
11 Left Behind
12 Rocking Chair
13 Manchild
Man könnte die Instrumente aufzählen, die Merril Garbus beherrscht, ihre Produktionstechnik beschreiben oder die unzählige Zahl an Musikrichtungen nennen, denen sich Merril Garbus bei ihrem Projekt tune-yards bedient. Aber trotzdem würde man ihrer Musik immer noch nicht ganz gerecht werden können. Das gilt auch für ihr mittlerweile drittes Album „Nikki Nack“.
Denn Garbus klingt mehr als nur nach einer Symbiose verschiedener Instrumente und Musikstilen. Vielmehr gehört sie zu den wenigen Künstlerinnen, die es tatsächlich schaffen, einen ganz eigenen Sound zu kreieren.
Klingt es an der einen Stelle noch nach Afrobeat, wechselt sie im nächsten Moment schon zu experimentellen, lo-fi Indie Pop. Um dann im nächsten Track in groovige und elektronische R’n’B Beats zu verfallen. Im Vergleich zu ihrem Debütalbum, das sie noch komplett in Eigenregie mit einem Kassettenrekorder produziert hat, klingt Nikki Nack etwas gezähmter und man mag fast sagen „massenkompatibler“. Aber trotzdem bleibt Merril Garbus alias Tune-Yards ihrer verrückten, verspielten Linie treu und liefert mit Nikki Nack ein Album ab, das nur so vor musikalischen Entdeckungen strotzt. Die gefallen uns so sehr, dass wir es zu unserem dieswöchigen Album der Woche, unserem Hertzstück gewählt haben.
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